Das giftige Petermännchen stach Ken aus Schweden (45), da schwollen die Hand und der Arm stark an …

Ken Håkansson wollte nach der Makrele fischen. Stattdessen biss das Petermännchen an. Die ganze Hand und der Arm schwollen regelrecht an.

Anfang der Woche fuhr Ken während der Dämmerung von Onsala aus hinaus, um mit seinem Kumpel angeln zu gehen. Sein Freund hatte plötzlich etwas an der Angel, aber am Haken befand sich keine Makrele sondern ein Petermännchen – der einzige gefährliche Fisch, der sich in Schwedens Gewässer tummelt. „Ich wollte ihm helfen, den Fisch unter Kontrolle zu bekommen. Mein Kumpel ist kein besonders geübter Angler. Ich verhielt mich wie immer und ruckelte an der Angelleine, damit  sich der Fisch von allein vom Haken löste, denn ich wusste ja, was das Petermännchen für ein Fisch ist. Dann wurde ich gestochen!“

Ken wurde in die rechte Hand gestochen, die wiederum begann anzuschwellen. Nach einer guten Stunde war seine Hand ordentlich dick. Da konnte ich mich nur noch in mein Auto setzen und zum Arzt fahren. Dort musste er seine Hand in warmes Wasser halten, damit das Gift der Stacheln des Petermännchens sich neutralisieren würde. Danach bekam er Blasen an der Hand, die sich nun unter einem Verband befindet: „Allmählich begann die Schwellung zurückzugehen, aber dann bekam ich am Finger Blasen. Sie haben sie geöffnet, um die Flüssigkeit zu entnehmen. Ken wurde schon einmal von einem Petermännchen gestochen, aber hatte noch nie eine so starke allergische Reaktion erlebt wie am Dienstag. Er bekam dann noch Antibiotika, um Infektionen vorzubeugen.

Ken sagte: „Jetzt wird es erst einmal ein Sommer, ohne ein erfrischendes Bad nehmen zu können.“  „Das kann ein bis zwei Wochen dauern, bevor es beginnt auszuheilen.“, sagt er.

Stiche vom Petermännchen sind ungefähr wie Bisse einer Kreuzotter.  Er hält sich in Schweden gewöhnlich an der Westküste auf, findet sich aber auch an der südlichen Ostseeküste wieder. Das Petermännchen hält sich nach Aussage der schwedischen Giftinformationszentrale oftmals versteckt im Sand des Meeresbodens im flacheren Wasser auf. (Beachten Sie bitte  auch, dass der Fisch sich auch in knöchelhohem Wasser in deutschen Gewässern an Nord-und  Ostsee wiederfindet …)

Quelle: Schwedische Abendzeitung Aftonbladet.se vom 21.07.2020 (abgerufen am 22.07.2020), https://www.aftonbladet.se/nyheter/a/9vyKxE/giftig-fisk-stack-ken-45–handen-och-armen-svullnade

(Beachten Sie bitte  auch, dass der Fisch sich auch in knöchelhohem Wasser in deutschen Gewässern in der Nord-und  Ostsee wiederfindet. Der Fisch wird auch „Kreuzotter der Meeres“ genannt …)